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Anwendungsbeispiel: Druck mit weißer Farbe auf dunkles Shirt

Auf dieser Seite soll gezeigt werden, wie man mit einfachsten Mitteln ein dunkles Shirt mit einem weißen Logo bedrucken kann. Prinzipiell sind dazu mehrere Schritte notwendig, die alle einzeln und mit Bild erläutert werden. Die Schwierigkeit beim Drucken mit weißer Druckfarbe auf einen dunklen Stoff besteht vor allem darin, dass sich weiße Farbe aufgrund ihrer Konsistenz nur bedingt gut drucken lässt. Vor allem Feinheiten sind im Weißdruck oftmals nicht so sauber realisierbar, als dies mit anderen Farben der Fall ist.

Siebdruckflachschablone mit Motiv
Siebdruckflachschablone mit Motiv

Hier sehen Sie die druckfertige Siebdruckschablone mit Logo, welche zum Bedrucken des Shirts verwendet werden soll. Es sollte darauf geachtet werden, dass sowohl die Innenseite (Rakelseite) als auch die Druckseite (Unterseite) frei von Staub / Schmutz ist.

Siebdruck Utensilien
Siebdruck Utensilien

Auf diesem Bild sind zu sehen: Die Siebdruckflachschablone, das zu Bedruckende Shirt, ein Behälter voll weißer Druckfarbe und eine Rakel. Als Alternative zur Rakel bietet sich auch ein Fliesen Gummiwischer aus dem nächsten Baumarkt an.
Wichtig in dieser Phase ist, dass das Shirt knitterfrei ist, und auf einer stabilen, flachen Unterlage liegt. Vorsichtshalber kann man in das Shirt einen flachen Karton legen, damit die Druckfarbe nicht versehentlich auf die andere Seite des Shirts durchdruckt.

Platzierte Siebdruckflachschablone
Platzierte Siebdruckflachschablone

Nachdem die Siebdruckflachschablone auf dem Shirt platziert worden ist, kann vorsichtig Druckfarbe in die Schablone geleert werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Druckfarbe zunächst nur auf einem Bereich der Schablone gelangt, der Farbundurchlässig ist, also wo sich KEIN Muster befindet.

Druckphase
Während der Druckphase

Jetzt kommt die entscheidende Druckphase. Auf dem Bild ist zu sehen, wie die Siebdruckflachschablone nach dem Druckvorgang aussieht. Zunächst muss die Druckfarbe mit der Rakel unter gleichmäßigem Druck und möglichst in konstanter Geschwindigkeit über die Schablone verteilt werden. Dabei ist zu beachten, dass sowohl der Anpressdruck als auch die Geschwindigkeit sorgfältig dosiert werden. Hier können bei Neulingen mehrere Anläufe nötig sein, um den Dreh herauszufinden. In der Regel muss die Druckfarbe mit der Rakel ca. 2 Mal über das Motiv gerakelt werden, um einen sauberen Druck zu erzeugen. Je nach Methode, Kraft und Motiv beziehungsweise Farbkonsistenz kann sich dieser Wert jedoch sehr leicht ändern. Abhilfe schafft hier nur die Probe aufs Exempel.

Nach dem Druck
Nach dem Druck

Nachdem die Druckphase beendet ist, kann die Siebdruckflachschablone vorsichtig vom Shirt abgehoben werden. Vor allem ist hierbei zu beachten, dass die Druckfarbe auf dem Shirt noch nass ist und verschmieren kann. Dies gilt sowohl für die Restfarbe an / in der Schablone als auch für das soeben gedruckte Motiv auf dem Shirt.

Shirt mit weißem Motiv
Shirt mit weißem Motiv

Nach dem Druckvorgang sollte das Shirt noch so lange eben und unberührt gelagert werden, bis die Druckfarbe getrocknet ist. Dies kann je nach Farbauftrag und verwendeter Farbe variieren.

Druckergebnis
Druckergebnis

Hier ist das Druckergebnis, das weiße Motiv auf dunklem Shirt zu sehen. Sollte man feststellen dass das Motiv verlaufen wirkt, oder aber nicht vollständig gedruckt sein, so hat man zu viel bzw. zu wenig Farbe in der Druckphase durch die Schablone gepresst, und sollte beim nächsten Druckvorgang versuchen dies zu korrigieren.

Siebdruck Utensilien

Platzierung der Siebdruckschablone

Druckvorgang

Shirt mit weißem Aufdruck

Druckergebnis


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